Spanische Gesetzgebung


Das spanische Gesetz lässt einen Immobilienkauf auch für Nichtansässige des Landes zu. In dieser Hinsicht unterscheidet sich Spanien von vielen anderen Ländern. Trotz der vereinfachten gesetzlichen Bestimmungen gestaltet sich der Erwerb von Immobilien in Spanien oft als eine schwere Aufgabe, insbesondere aufgrund der fremden Sprache, verschiedener Mentalität und kultureller Unterschiede. Deshalb ist das Team von VYM Canarias Ihr bester Partner, der Ihnen hilft, alle Aspekte der spanischen Gesetzgebung zu bewältigen und intransparente Transaktionen zu vermeiden.

Erhaltung einer NIE-Nummer (TIN)

Die NIE-Nummer oder gebietsfremde Identifikationsnummer ist eine eindeutige Steueridentifikationsnummer, die Gebietsfremden zugewiesen wird. Diese Nummer ist erforderlich um die Finanztransaktion durchführen zu können, die der Besteuerung der spanischen Steuerbehörden unterliegen. Alle Ausländer, Gebietsansässige oder Gebietsfremde, die an einer finanziellen Aktivität in Spanien beteiligt sind, müssen eine NIE-Nummer besitzen.

Darüber hinaus helfen wir beifolgenden Maßnahmen bei:

  •  Einrichten eines Bankkontos;
  •  Immobilien kaufen, verkaufen oder versichern;
  •  Registrierung eines Eigentums im Eigentumsregister;
  •  Registrierung als Steuerinländer;
  •  Beantragung einer Hypothek oder eines Kredites;
  •  Erhaltung arbeitsbezogenes Einkommen, sei es Gehalt oder Honorare;
  •  Registrierung der Firma / Gründung eines Geschäftes in Spanien;
  •  Registrierung bei der Krankenversicherung;
  •  Bewerbung auf die Ausstellung des Führerscheins;
  •  Kauf eines Fahrzeuges in Spanien.

Wie bekommen Sie Ihre NIE-Nummer

Fragen Sie nach dem NIE-Antragsformular für Ausländer in Ihrem nächstgelegenen Polizeireviers in Spanien. Sie können sich dafür persönlich oder durch Ihren gesetzlichen Vertreter bewerben.

Folgende Dokumente müssen Ihrem NIE-Antragsformular beigefügt werden:

  •  ausgefüllter NIE-Antrag;
  •  von der Bank abgestempelte Gebührenzahlungsbestätigung;
  •  Original und Fotokopie Ihres Reisepasses oder eines anderen Ausweises;
  •  Im Falle eines gesetzlichen Vertreters sind entsprechende Ausweispapiere beizufügen.

P.S. Das NIE-Antragsverfahren kann von den entsprechenden Behörden geändert werden.

Eröffnung eines Bankkontos in Spanien

Die Eröffnung eines Bankkontos in Spanien ist für nicht-spanische Bürger ziemlich einfach. Es gibt zwei Arten solcher Bankkonten: nicht gebietsansässiges Konto und gebietsansässiges Konto.

Um die Immobilien in Spanien zu erwerben zu können, ist die Eröffnung eines Bankkontos notwendig. Dieser Vorgang dauert aber nicht lange.

Erforderliche Dokumente für die Bankkontoeröffnung für Nicht-Gebietsansässige / Nicht-Residente:

  •  ein gültiger Reisepass,
  •  eine Kopie der NIE-Nummer,
  •  Kaufvertrag oder eine Bestätigung der Immobilienreservierung (falls die Bank dies ausdrücklich verlangt),
  •  Nachweis von Einkommensdokumenten.

Fall Sie eine neue Firma in Spanien registrieren, können Sie ein Bankkonto auf den Namen der Firma eröffnen.

Die Bankprovisionen und -gebühren für gebietsansässige und gebietsfremde Konten sind leicht unterschiedlich und relativ niedrig.

Sie hängen weitgehend vom “Größe” und der Reputation der Bank ab.

Bei Eröffnung eines Kontos geben die Banken in der Regel sowohl Debit- als auch Kreditkarten aus (sofern die Kredithistorie des Kunden einwandfrei ist) und gewähren dem Kontoinhaber Zugriff auf die App und die Codes des Online-Banking.

Sonderwirtschaftszone der Kanarischen Inseln (ZEC)

  • Die ZEC wurde von der Europäischen Kommission im Januar 2000 zur Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Inseln befugt.
  • Die besondere Steuerregelung gilt für jedes neu gegründete Unternehmen, das ordnungsgemäß im offiziellen ZEC-Register (ROEZEC) eingetragen ist und sich mit seiner registrierten Adresse im geografischen Gebiet des ZEC befindet.

ZEC-Unternehmen müssen die folgenden Anforderungen erfüllen (kurzfristig):

  • Die registrierte Adresse und die effektive Hauptverwaltung müssen im geografischen Gebiet der ZEC liegen.
  • Mindestens ein Mitglied der Verwaltung muss auf den Kanarischen Inseln wohnen.
  • Innerhalb der ersten sechs Monaten nach der Registrierung müssen mindestens fünf Arbeitsplätze geschaffen werden und dieser Durchschnitt muss während der Zeit, in der die ZEC-Leistungen in Anspruch genommen werden, aufrechterhalten werden.
  • Innerhalb der ersten zwei Jahren nach der Registrierung muss eine Investition in Höhe von 100.000 Euro in das Anlagevermögen getätigt werden. Diese Vermögenswerte müssen innerhalb des geografischen Gebiets der ZEC lokalisiert oder empfangen werden.

ZEC-Steuervorteile:

  • ZEC-Unternehmen unterliegen der in Spanien geltenden Körperschaftsteuer zum ermäßigten Steuersatz von 1-5%, der in Abhängigkeit von folgenden Faktoren berechnet wird: Gründungsjahr, Jahr der Registrierung und geschaffene Arbeitsplätze etc.
  • In einigen Fällen sind die ZEC-Unternehmen von der Grunderwerbsteuer und der Stempelsteuer (ITP und AJD) befreit.
  • Die Lieferung von Waren und Dienstleistungen, die innerhalb von ZEC-Unternehmen durchgeführt werden, sowie der Import von Waren, der von ihnen getätigt wird, sind von der IGIC-Steuer befreit.